Alle Meldungen der vergangenen Monate im Überblick

Pressemitteilung der Stadt Wolfsburg vom 13.10.2017

WebMontag in Wolfsburg

|Neues Angebot im DigitalCube am Hauptbahnhof|

Wolfsburg startet mit einem eigenen WebMontag als neues Eventformat aus der Digitalen Mutterboden Agentur.
Der Webmontag ist das neue offene Format in Wolfsburg für alle Bürger, Unternehmer und Gründer, die sich mit dem Thema Web beschäftigen und startet am Montag, 16. Oktober, um 19 Uhr im DigitalCube am Hauptbahnhof.
Es ist eine offene Veranstaltung für alle, die etwas präsentieren und vorstellen möchten. Der WebMontag soll zum Diskurs und zur Vernetzung anregen. Die Themen entstehen somit durch die Besucher und Interessen vor Ort und findet ab sofort regelmäßig statt. Auf die Teilnehmer warten spannende Vorträge und Impulse Rund um das Thema Web (z.B Webdesign, Webentwicklung bis hin zu Inhalten und Formen des World Wide Webs).
Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen über Facebook oder über die Webseite der Digitalen Mutterboden Agentur www.wo-ideen-wachsen.de.


Pressemitteilung der Stadt Wolfsburg vom 27.09.2017

Richtungsweisende Entscheidungen in der Ratssitzung

Die Stadt Wolfsburg und die Volkswagen AG haben beschlossen, sich gemeinsam den Herausforderungen der digitalen Transformation zu stellen und Wolfsburg im Rahmen der Initiative #WolfsburgDigital zu einer digitalen Modellstadt zu entwickeln. In den vergangenen Wochen und Monaten haben sich umfangreiche Prozess- und Projektstrukturen in Kooperation mit der Volkswagen AG entwickelt. Durch die Finalteilnahme Wolfsburgs am Wettbewerb Digitale Stadt des Bitkom e.V. konnten weitere Akteure aus dem städtischen und regionalen Umfeld in den Gesamtprozess eingebunden und bundesweite Aufmerksamkeit für Wolfsburg als digitale Vorreiterstadt erzeugt werden. In der heutigen Ratssitzung konnten weitere richtungsweisende Projekte auf den Weg gebracht werden.

Markthalle als Zentrum für Digitalisierung, CoCreation und Jugendförderung

Derzeit entstehen in zahlreichen Städten sogenannte Digital HUBS, welche die Zusammenarbeit von Unternehmen und Gründern auf engem Raum ermöglichen. Ziel ist die Beförderung von Innovationen im Bereich der Digitalisierung und die Stärkung der Städte als Startup-Zentren. Ziel ist es, die Markthalle als Treffpunkt der digitalen Stadtgesellschaft Wolfsburgs zu entwickeln und allen Interessierten eine zentrale Partizipationsplattform zu bieten. Somit soll eine neue Kooperationskultur zwischen der Stadt Wolfsburg, der Wirtschaft und Wissenschaft (z.B. Ostfalia Hochschule), Akteuren aus dem Bildungs- und Kulturbereich (z.B. Schulen) sowie den Bürgerinnen und Bürgern gefördert werden. Die Entwicklung des Wolfsburger HUBS ist ein Leitprojekt der Initiative #WolfsburgDigital und trägt zur Sichtbarkeit des Programms im Stadtraum und darüber hinaus bei.

Errichtung einer „smart factory“ an den Berufsbildenden Schulen

Die rasant fortschreitende Digitalisierung verändert die Arbeits- und Berufswelt nachhaltig. Berufsbildende Schulen sind in diesem Zusammenhang besonders wichtige Partner im dualen System, um den Fachkräftenachwuchs für die digitale Zukunft auszubilden. Im Zuge der Initiierung des Projekts „BBS fit für 4.0″ sollen an den Wolfsburger Berufsbildenden Schulen Carl- Hahn und BBS II so genannte „smart factories“ eingerichtet werden. „Smart factories“ sind dezentrale Lernwerkstätten, die die Möglichkeit bieten, sich in einer modernen 4.0-Umgebung fortzubilden und zu vernetzen, mit dem Ziel, die Zusammenarbeit von gewerblichen und kaufmännischen Berufsbereichen zu stärken. Darüber hinaus sollen Auszubildende aus unterschiedlichen gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen in und am Modell einer „smart factory“ lernen und sich dadurch das Thema Wirtschaft 4.0 in all seiner Vielfalt erschließen.
Die beiden Wolfsburger Berufsbildenden Schulen Carl- Hahn und BBS II werden sich in einem gemeinsamen Antrag darum bemühen, einer der neuen geplanten Standorte zu werden. Die beiden Schulen haben gemeinsam ein (Lehr-Lern)-Konzept zum Erwerb berufsübergreifender digitaler Kompetenzen auf der Basis der bestehenden Curricula erarbeitet. Das Konzept wird sich auf verschiedene Bildungsgänge anwenden lassen und verfolgt zugleich die Förderung von Lernortkooperation, die Übertragung auf andere Schulstandorte sowie die Durchführung von Fortbildungen. e-Radschnellwegverbindung zwischen Braunschweig und Wolfsburg Radschnellwege oder Radschnellverbindungen machen den Radverkehr grundsätzlich komfortabler und können den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad vereinfachen, beziehungsweise fördern. Entsprechende Schnellwege bieten qualitativ hochwertige Infrastruktur hinsichtlich Oberflächen, Breite, erzielbare Geschwindigkeiten, geringe Wartezeiten, Querungen oder Steigerungen, sodass die jeweilige Fahrt komfortabler wird. e-Radschnellwege können darüber hinaus um Angebote für Pedelecs erweitert werden, wie etwa Lademöglichkeiten auf dem Weg oder sicherere und wettergeschützte Stellplätze an den Endpunkten. Im Zuge der Ratssitzung wurde die Verwaltung nun beauftragt, eine Planungsvereinbarung zum e-Radschnellweg Braunschweig – Wolfsburg mit dem Regionalverband Großraum Braunschweig, der Stadt Braunschweig und weiteren beteiligten Gebietskörperschaften zu erarbeiten.

Mitgliedschaft in der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister

Die VITAKO ist das Netzwerk der öffentlichen IT-Dienstleister in Deutschland. Die VITAKO entwickelt seit mehr als 30 Jahren innovative und zukunftsorientierte IT-Lösungen im Auftrag ihrer öffentlichen Eigentümer und integriert diese in verwaltungsspezifische Prozesse. Als Verbund öffentlicher IT-Dienstleister unterstützt die VITAKO öffentliche Verwaltungen aller Größenklassen bei der wirtschaftlichen und effizienten Wahrnehmung ihrer Aufgaben und leistet einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung von Verwaltungen auf allen Ebenen.
Oberbürgermeister Klaus Mohrs begrüßte die im Rat getroffenen Entscheidungen: „Seit dem Start der Initiative #WolfsburgDigital hat sich in dieser Stadt einiges getan. Viele Dinge sind für die Bürgerinnen und Bürger noch nicht immer sichtbar. Alleine durch die Entstehung des Digital HUBS in der Markthalle als Treffpunkt der digitalen Stadtgesellschaft Wolfsburgs rückt das Thema Digitalisierung stärker in das öffentliche Bewusstsein. Durch den Antrag zur Errichtung einer smart factory in den Berufsbildenden Schulen sowie durch die Planungsvereinbarung zum e-Radschnellweg stoßen wir weitere Projekte an, die die künftige Ausbildungs- und Lebensqualität in dieser Stadt weiter steigern.“


Pressemitteilung der Stadt Wolfsburg vom 18.09.2017

Neuer Anlaufpunkt für Gründer und Start-ups

Am kommenden Donnerstag, 21. September, findet ab 11 Uhr das offizielle Opening der Digitalen Mutterboden Agentur (DMA) im DigitalCube, am Hauptbahnhof, statt. Unter dem Namen „Digitale Mutterboden Agentur (DMA)“ entsteht hier eine neue Keimzelle für alle Visionäre und Gründer in Wolfsburg. Das Projekt von Banson e.V., DD Konzept Visual Identity, der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg, der Stadtwerke Wolfsburg AG, Wolfsburg AG sowie dem Schiller40 Coworking Space der Stadt Wolfsburg dient als fester Anlaufpunkt und Impulsdrehkreuz für Start-ups, Gründer und Visionäre, die etwas entwickeln möchten oder auf der Suche nach Vernetzung sind. Ein Team von Unterstützern und Coaches steht Interessenten dort bereit, um sie auf ihrem Weg zu begleiten. Die Netzwerkpartner bündeln ihre jeweiligen Einzelleistungen zu einem umfassenden Betreuungsangebot – je nach tatsächlichem Bedarf der Start-ups und Gründerinteressierten. Im DigitalCube werden zu diesem Zweck Workshops, Seminare und Events angeboten, die sowohl den Erfahrungsaustausch als auch den Erwerb von Basiswissen ermöglichen. Der Service reicht von Kontaktvermittlung in die digitale Szene vor Ort über die Vernetzung mit der lokalen Wirtschaft und deren Köpfen bis zu Hilfestellung bei Themen wie Finanzierung oder Personalbeschaffung. Auch weitere Partner aus der Wirtschaft können sich dem Projekt anschließen. Zur Eröffnung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.


Pressemitteilung der Stadt Wolfsburg vom 11.09.2017

„ViWoWolfsburg2030+: digital und vernetzt in die Zukunft“ – Rund 40 Kinder und Erwachsene diskutierten beim Bürgerworkshop Ideen für ein digitales Wolfsburg

Ideenreich zeigten sich rund 40 Kinder und Erwachsene beim Bürgerworkshop im CongressPark. „Mit Visionen, mit Spaß, mit Ideen. Mitmachen!“ Unter diesem Motto steht die zweite Phase des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgelobten Wettbewerbs Zukunftsstadt in dem Projekt „ViWoWolfsburg 2030+: digital und vernetzt in die Zukunft“. Oberbürgermeister Klaus Mohrs begrüßte die Vertreter des Projektträgers VDI sowie die Teilnehmer und bedankte sich für die Mitarbeit an Wolfsburgs digitaler Zukunft.

Das Projekt wird von der Stadt Wolfsburg koordiniert und durch die Technische Universität Berlin mit wissenschaftlichen Beiträgen unterstützt. Ziel ist, konkrete Projektvorschläge für die drei Handlungsfelder Mobilität, Wohnvielfalt und Energie zu entwickeln, die in einer dritten Wettbewerbsphase umgesetzt werden könnten. Nachdem Professorin Elke Pahl-Weber das „Urban Design Thinking“ als spezielle Methode der Stadtentwicklung vorgestellt hatte, unterstützte jeweils ein Coach den Entwicklungsprozess in den Themengruppen.

„Mit Erfolg“, sagen die städtischen Projektbetreuerinnen Noreen Werner und Vera Ptacek. Pro Thema kristallisierten sich zwei bis drei konkrete Projektvorschläge heraus, die bei der Abschlusspräsentation vorgestellt wurden. Diese werden in den kommenden Workshops bis März 2018 zu realen Prototypen weiterentwickelt. Ein Beispiel ist ein stadtweites Netz aus Mobilitätsstationen, die den Zugang zu verschiedensten Verkehrsmitteln erlauben: Bus und Bahn ebenso wie E-Bike- und Carsharing. Buchungssysteme und Corporate Design wurden gleich mitgedacht.

Im parallel verlaufenden Kinderworkshop gingen zehn Mitglieder des aktuellen und vorherigen Kinderbeirates unter Begleitung des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Wolfsburg schon einen Schritt weiter: Von der Ü-Bahn über Busbrücken bis zu schwebenden Glühbirnen – ihre kreativen Ideen setzten sie gleich in Prototypen aus Lego-Business-Bausteinen und weiterem Bastelmaterial um. „Busbrücken sind Fahrgebilde über der Straße, die mit Solarenergie betrieben werden“, erklärt etwa Olivia (13). Vorteile seien, dass es keine Verspätung, keine Staus und keine Abgase mehr geben würde. „ Es hat sich gezeigt, dass Kinder freier und ohne Schranken im Kopf denken. Ihre Ideen haben sie fantasievoll umgesetzt, lebhaft und professionell präsentiert“, so Katrin Binius, Kinderbeauftragte der Stadt Wolfsburg.

Alle Ergebnisse des Bürgerworkshops werden in Kürze unter www.wolfsburg.de/zukunftsstadt veröffentlicht. Ein detaillierter Bericht über den Kinderworkshop ist unter www.wolfsburg.de/kjb abrufbar.


Pressemitteilung der Stadt Wolfsburg vom 05.09.2017

Markthalle wird zum Digital HUB@WOB

Rat der Stadt entscheidet im Rahmen „WolfsburgDigital“ über Zentrum für Digitalisierung, CoCreation und Jugendförderung – VW und VfL Wolfsburg sind Kooperationspartner

Klaus Mohrs, Johann Jungwirth, Hans-Dieter Brand, Dr. Tim SchumacherGemeinsam mit der Volkswagen AG und dem VfL Wolfsburg plant die Stadt Wolfsburg, die Markthalle in der nördlichen Porschestraße zu einem Zentrum für Digitalisierung, CoCreation und Jugendförderung mit dem Arbeitstitel „Digital HUB@WOB“ zu entwickeln. Von den Akteuren liegen Absichtserklärungen vor, das Gebäude für bis zu zehn Jahre zu diesem Zweck zu nutzen. Der Rat der Stadt soll in seiner Sitzung am Mittwoch, 27. September 2017, einen entsprechenden Grundsatzbeschluss fassen.

Im nächsten Schritt soll ein gemeinsames Umsetzungs- und Finanzierungskonzept mit allen Kooperationspartnern sowie der Neuland Wohnungsgesellschaft mbH als Eigentümer der Markthalle entstehen. Neben einer detaillierten Entwicklungskosten-, Finanz- und Personalplanung beinhaltet dies auch die Analyse möglicher Betreibermodelle. Die Stadt Wolfsburg wird mit dem Land Niedersachsen Gespräche aufnehmen um eine finanzielle Unterstützung für dieses innovative Konzept zu erwirken.

Der Digital HUB@WOB soll für Unternehmen und Gründer innovative Formen der Zusammenarbeit ermöglichen. Ziel ist die Förderung von Innovationen im Bereich der Digitalisierung und die Stärkung Wolfsburgs als Startup-Zentrum. Zudem soll es zu einem Treffpunkt der digitalen Stadtgesellschaft werden und allen Interessierten eine Partizipationsplattform bieten. „Die Umsetzung dieses Projekts soll ein Leuchtturmprojekt der Initiative #WolfsburgDigital werden und zur Sichtbarkeit von #WolfsburgDigital in der Stadtgesellschaft und der Wirtschaft beitragen. Durch die Integration des Jugendortes Haltestelle in das Gesamtkonzept, schaffen wir es gleichzeitig, die Jugend beim wichtigsten Zukunftsthema der Stadt zentral zu beteiligen“, sagt Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

„Wir übernehmen mit unserer aktiven Beteiligung an der Initiative #WolfsburgDigital eine gesellschaftliche Verantwortung und sehen sie als weiteren Baustein der Zukunftsstrategie des Volkswagen Konzerns. Denn Digitalisierung und Elektrifizierung bringen den größten Veränderungsprozess in der Geschichte der Automobilindustrie. Auch Arbeit und Leben verändern sich in einer zunehmend digitalisierten Welt. Gemeinsam mit der Stadt Wolfsburg machen wir daher den Konzernsitz zum Herzstück für die Digitalisierung. Die Markthalle als Digital HUB@WOB wird dabei mit der Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger zum Reallabor für digitale Dienstleistungen, neue Geschäftsfelder und neue Arbeitsweisen“, sagt Johann Jungwirth, Chief Digital Officer des Volkswagen Konzerns.

„Der VfL Wolfsburg setzt auf innovative Techniken und Digitalisierung und will auf diesen Gebieten stets eine Vorreiterrolle unter den deutschen Profivereinen einnehmen. In der Markthalle ein neues Zentrum für Digitalisierung, CoCreation und Jugendförderung zu schaffen, begrüßen wir deshalb ausdrücklich und freuen uns, als Kooperationspartner bei diesem für Wolfsburg und unsere gesamte Region richtungsweisenden Projekt mit an Bord sein zu können“, betont Dr. Tim Schumacher, Geschäftsführer des VfL Wolfsburg.

Folgende Bereiche sollen künftig in der Markthalle, früher die Lebensmittelabteilung des Kaufhauses Hertie und anschließend als kulinarischer Treffpunkt genutzt, Platz finden:

Coworking Space: Die Keimzelle digitaler Formate der Stadt, das kommunale CoworkingSpace Schiller40, bietet Kurzzeitarbeitsplätze und flexibel nutzbare Räume für unterschiedlichste digitale Formate, Meetings oder Workshops; die bestehenden Strukturen und Angebote sollen an neuem Ort weitergeführt und ausgebaut werden.

Digital Space: Der Digital Space umfasst einen teilöffentlichen Bereich im Erdgeschoss der Markthalle. Vorstellbar sind dort beispielsweise ein Broadcast-Studio, ein Augmented und Virtual Reality-Studio sowie Workshop- und Eventflächen. Für Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen ist im Erdgeschoss ein flexibler Veranstaltungsbereich vorgesehen, der für alle Projektpartner nutzbar ist. Die niedrigschwelligen Angebote richten sich auch an Jugendliche, Schulen und Kultureinrichtungen sowie Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist die Vermittlung digitaler Kompetenzen an verschiedene Zielgruppen und die Förderung gesellschaftlicher Teilhabe an der Digitalisierung. Formate wie die Smartphoneschule sollen ausgebaut werden. Der Hub soll damit gezielt als Lern- und Qualifizierungsort der digitalen Transformation entwickelt werden.

Maker und Fab Lab: Durch die Einrichtung einer umfangreichen Experimentierwerkstatt wird die Stärkung von Erfindergeist, Startup-Kultur und Innovation befördert. Neben Holz- und Metallwerkzeugen werden beispielsweise auch 3D-Drucker bereitgestellt.

Co Creation/Service Innovation Corner (SINCO): Die Volkswagen AG plant im Obergeschoss einen internen innovativen Ort zum Experimentieren und zur Entwicklung digitaler Produkte und Prozesse. Die Abteilung „Digitalisierung/Smart Mobility“ der Volkswagen AG plant die Markthalle als Büro- und Workshopfläche mittelfristig zu nutzen.

Café: Als gastronomisches Angebot und Ort zum Netzwerken dient ein Café mit angegliedertem Loungebereich im Erdgeschoss, das extern betrieben werden soll.

Jugendzentrum „Haltestelle“: Das bestehende Jugendzentrum „Haltestelle“ in der Trägerschaft der Jugendförderung der Stadt Wolfsburg befindet sich bereits in der Markthalle. Als Bestandteil des Digital HUB kann die „Digitale Offene Kinder- und Jugendarbeit“ mit medienpädagogischen Angeboten ausgebaut werden.

Der VfL Wolfsburg möchte die digitale und analoge Welt des Fußballs im HUB platzieren, um auch außerhalb der Volkswagen Arena Kindern und Jugendlichen den Sport näher zu bringen und ihnen vielfältige Angebote anbieten zu können. Durch eine enge Kooperation mit der kommunalen Jugendförderung werden die Themen Sport, Fußball, Bewegung und E-Sport/Gaming für die Zielgruppen erfahrbar gemacht.

Die Neuland befindet sich derzeit mit Unterstützung der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing (WMG) mit den aktuellen Mietern der Markthalle in Gesprächen, um für alle Beteiligten eine gute Lösungen zu finden.


Pressemitteilung der Stadt Wolfsburg vom 24.08.2017

Steuerkreis von #WolfsburgDigital spricht über Stadtentwicklung

Höchstes Entscheidungsgremium traf sich am Mittwoch in der E-Mobility-Station – 75 Projekte und Ideen gesammelt

Mitglieder des Steuerkreis' #WolfsburgDigitalDer Steuerkreis von #WolfsburgDigital hat sich am Mittwoch in der E-Mobility-Station an der Braunschweiger Straße getroffen. Dort ist die Geschäftsstelle eingerichtet, der Sitz des Programm-Management-Offices. Dem Steuerkreis von #WolfsburgDigital, dem höchsten Entscheidungsgremium, gehören unter anderem Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Volkswagen Personalvorstand Dr. Karlheinz Blessing und der Volkswagen Konzernbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh an.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs sagte anlässlich des Treffens: „Die fortschreitende Digitalisierung verändert die Prozesse in allen Lebens- und Arbeitsbereichen. Im Rahmen der Strategie #WolfsburgDigital machen wir Wolfsburg dafür fit. Wir haben interessante Ansätze, die den Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern mehr Lebensqualität bringen und den Wirtschaftsstandort zukunftsfähig machen.“

Dr. Karlheinz Blessing betonte: „In Wolfsburg schlägt das Herz des Volkswagen Konzerns. Aus diesem Grund legen wir sehr großen Wert darauf, dass Wolfsburg eine lebenswerte und attraktive Stadt ist und bleibt. Mehr denn je gehören dazu erstklassige digitale Vernetzung und digitale Angebote. Deshalb arbeiten wir in Wolfsburg gemeinsam daran, Digitalisierung für die Menschen erlebbar zu machen.“

Gunnar Kilian, Generalsekretär des Konzernbetriebsrates von Volkswagen, sagte: „Volkswagen und die Stadt Wolfsburg werden gemeinsam unsere digitale Welt von morgen gestalten. Dem Betriebsrat ist es wichtig, dass wir dabei die Lebensqualität aller Bürger und Beschäftigten in dieser Stadt erhöhen.“

Im Rahmen der Initiative wurden mittlerweile 75 konkrete Projekte und Ideen gesammelt. Dazu gehört beispielsweise die Entwicklung des Baugebiets Steimker Gärten zum digitalisierten Quartier durch den Projektentwickler Volkswagen Immobilien (VWI). Das Quartier soll bei Bezug 2019 „e-ready“ sein, d.h. ein innovatives Mobilitäts- und Energiekonzept berücksichtigt unter anderem die Ladeinfrastruktur für einen hohen Anteil E-Mobilität. Darüber hinaus sind ein leistungsfähiges Datennetz, Sharing-Angebote, intelligente Verkehrsleitsysteme und eine Mieter-App mit attraktiven Serviceangeboten geplant. Smart-Home-Angebote werden bereits in Pilotprojekten der VWI getestet.

Welche digitalen Services die Wolfsburger Stadtverwaltung schon heute anbietet, ist ab sofort online unter www.wolfsburg.de/onlineservice abrufbar. Eine Printversion mit dem Titel „Service 24/7 – Verwaltungsleistungen online erledigen“ liegt in einer Auflage von 2.500 Exemplaren in den Rathäusern A und B, Sprechstellen in Stadt- und Ortsteilen, Bibliotheken sowie an der Tourist-Info, an der Einwohnermeldestelle und am Standesamt bereit.


Pressemitteilung der Stadt Wolfsburg vom 24.08.2017

Mitglieder der Initiative Digitale Mutterboden AgenturNeuer Anlaufpunkt für Gründer und Start-ups am Nordkopf

Junge Start-ups haben Konjunktur und tragen zur Wirtschaftsentwicklung bei. Nicht nur die Stadt Wolfsburg, sondern ein weiter Kreis aus Wolfsburger Institutionen und Firmen hat sich nun zusammengeschlossen, um die lokale Gründerszene aktiv zu unterstützen. Unter dem Namen „Digitale Mutterboden Agentur (DMA)“ soll eine neue „Keimzelle für alle Visionäre und Gründer“  in Wolfsburg entstehen. Das Projekt von BANSON e.V., DD KONZEPT Visual Identity, der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg, der Stadtwerke Wolfsburg AG, Wolfsburg AG sowie dem Schiller40 Coworking Space der Stadt Wolfsburg dient als fester Anlaufpunkt und Impulsdrehkreuz für Start-ups, Gründer und Visionäre, die etwas entwickeln möchten oder auf der Suche nach Vernetzung sind.

Sitz der Initiative ist der DigitalCube am Hauptbahnhof. Ein Team von Unterstützern und Coaches steht Interessenten dort bereit, um sie auf ihrem Weg zu begleiten. Die Netzwerkpartner bündeln ihre jeweiligen Einzelleistungen zu einem umfassenden Betreuungsangebot – je nach tatsächlichem Bedarf der Start-ups und Gründerinteressierten. Im DigitalCube werden zu diesem Zweck Workshops, Seminare und Events angeboten, die sowohl den Erfahrungsaustausch als auch den Erwerb von Basiswissen ermöglichen. Der Service reicht von Kontaktvermittlung in die digitale Szene vor Ort über die Vernetzung mit der lokalen Wirtschaft und deren Köpfen bis zu Hilfestellung bei Themen wie Finanzierung oder Personalbeschaffung. Auch weitere Partner aus der Wirtschaft können sich dem Projekt anschließen.

Zum ersten Mal stehen am 21. September, von 10 Uhr bis 18 Uhr, die Partner im DigitalCube für Beratungen zur Verfügung. Alle weiteren Termine werden ab kommender Woche im Internet unter www.wo-ideen-wachsen.de rechtzeitig bekannt gegeben.


Breitbandausbau: Hier geht es 2018 in Wolfsburg weiter

Der Breitbandausbau in Wolfsburg schreitet voran. Derzeit erschließen die Stadtwerke Wolfsburg AG den Laagberg, Westhagen und die Tiergartenbreite mit Glasfaser. Bis Ende 2021 soll ganz Wolfsburg durch die Stadtwerke Zugang zum schnellen Internet erhalten. Für das Großprojekt wurde die Stadt in insgesamt 42 sogenannte Cluster unterteilt, in denen nach und nach die Bagger rollen.
Im Rahmen des Strategieausschusses der Stadt gaben die Stadtwerke nun die Bauabschnitte bekannt, die im kommenden Jahr ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Ab dem Frühjahr beginnen die Arbeiten in Detmerode, dem Eichelkamp, Hellwinkel, Hesslingen, der Innenstadt, Rothenfelde, dem Schillerteich, der Teichbreite und dem Wohltberg. Insgesamt werden somit weitere 23.320 Wohn- und Gewerbeeinheiten erschlossen.
Grundlage für die Festlegung der Abfolge bilden Kennzahlen wie die Bevölkerungsdichte und der Grad der bisherigen Versorgung mit hohen Bandbreiten sowie mögliche Synergieeffekte aus anstehenden Infrastrukturprojekten wie dem Straßenbau. Dr. Frank Kästner, Vorstand der Stadtwerke Wolfsburg AG: „Der flächendeckende Breitbandausbau in Wolfsburg ist ein Projekt von zentraler Bedeutung für die Entwicklung der Stadt. Wir arbeiten im öffentlichen Auftrag und werden den Ausbau zügig und verantwortungsvoll vorantreiben.“
Derzeit werden die Bauleistungen für die Arbeiten im kommenden Jahr ausgeschrieben. Parallel haben die Stadtwerke die Ortsbürgermeister aus den jeweiligen Ausbaugebieten zu gemeinsamen Gesprächen eingeladen, um die notwendigen Arbeiten in den Stadtteilen zu koordinieren. Im Herbst dieses Jahres folgen öffentliche Informationsveranstaltungen für Bürger und  ewerbetreibende. Bereits jetzt können sich Interessierte beim zukünftigen Betreiber des Glasfasernetzes, der Stadtwerke Tochter WOBCOM, für kostenfreie Hausanschlüsse registrieren lassen.


Pressemitteilung der Stadt Wolfsburg vom 19.06.2017

Digitaler Bus der Stadt Wolfsburg wird am Mittwoch zum mobilen Kino

Zum vierten und letzten Mal ist die Digiline der Stadt Wolfsburg unterwegs: Am Mittwoch, 21. Juni, wird der digitale Bus zum mobilen Kino. Alle interessierten Wolfsburgerinnen und Wolfsburger können dabei erleben, wie virtuelle Realität funktioniert. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung per E-Mail unter mitwirkung@stadt.wolfsburg.de oder über eine Persönliche Nachricht beim städtischen Facebook-Account wird gebeten.
Los geht‘s um 18 Uhr am eCube am Hauptbahnhof. Dort treffen sich die Teilnehmer, um unter Anleitung von Christian Cordes, Leiter Schiller 40, frei verfügbare Virtual-reality-Videos auf ihr eigenes Handy herunterzuladen. „Ich freue mich, den Fahrgästen der Digiline das Erlebnis ‚Virtual Reality‘ nahe bringen zu können“, sagt Cordes. Er weist darauf hin, dass die Dateien große Speicherkapazität benötigen. Deshalb sollten die Teilnehmer mindestens 1 GB freien Speicher auf dem Smartphone oder der integrierten Speicherkarte zur Verfügung haben.
Wer mag, kann sich im Cinemaxx Wolfsburg noch mit Popcorn und Getränken versorgen, bevor um 19 Uhr die Kino-Tour durch Wolfsburg beginnt. Von der Route werden die Fahrgäste allerdings nicht viel sehen. Denn sie tragen eine VR-Brille, in die das eigene Smartphone integriert wird. Dank WLAN an Bord und einer ausreichenden Stromversorgung über Powerbanks sollte dem Abspielen der vorher gespeicherten Filme nichts mehr im Wege stehen. Die Tour endet um 20.30 Uhr am eCube.
Viermal innerhalb von zwei Wochen ist die digitale Buslinie in Wolfsburg unterwegs und hat digitale Aktionen an Bord. Der Gelenkbus aus dem Fuhrpark der Wolfsburger Verkehrs GmbH bietet Platz für 44 Fahrgäste und ist mit spezieller Technik wie Mikrofonanlage, W-LAN etc. ausgestattet. Weitere Partner wie die Stadtwerke Wolfsburg, die Wolfsburg AG, die VfL-Fußballwelt und das Phaeno unterstützen die Stadt bei der ungewöhnlichen Bürgeraktion. Impulsgeber für die digitale Buslinie ist das Schiller40.

 


Pressemitteilung der Stadtwerke Wolfsburg AG vom 17.03.2017

Oberbürgermeister Mohrs, Stadtwerke Vorstand Kästner und IHK Geschäftsstellenleiter Wilkens besuchen Breitbandbus

  • Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadtwerke Vorstand Dr. Frank Kästner und IHK Geschäftsstellenleiter Michael Wilkens vor Ort
  • Digitale Infrastruktur steht im Vordergrund
  • WOBCOM informiert über Wolfsburger Projekte

Digitale Infrastrukturen gehören zu den zentralen Standort- und Wirtschaftsfaktoren in Wolfsburg. Unternehmen müssen jetzt die Chance ergreifen, durch die Digitalisierung konkurrenzfähig zu bleiben und neue Märkte zu erschließen. Am heutigen Freitag und morgigen Samstag macht daher das Breitbandmobil Station in Wolfsburg. Die Kampagne des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, des Deutschen Industrie- und Handelskammertags und des Breitband Büros des Bundes verdeutlicht Unternehmen und interessierten Bürgern anschaulich den Nutzen der Gibabit-Infrastruktur.

Am heutigen Freitag waren Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadtwerke Vorstand Dr. Frank Kästner und IHK Geschäftsstellenleiter Michael Wilkens zu Gast am Breitbandmobil. Mohrs:“Ich freue mich, dass der Breitbandbus nun auch in Wolfsburg halt macht. Alle interessierten Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, Facetten der Digitalisierung als etwas Greifbares zu erleben. Die theoretischen Planungen werden erlebbar – so gesehen können wir hier einen Blick in die Zukunft wagen.“

Und so wird der Blick in die Zukunft im Infomobil ermöglicht: Mediawände, Tablets und Notebooks informieren anhand von Erklärvideos. Das Kino beherbergt ein detailliertes Schichtenmodell, das Telekommunikationsinfrastruktur, Energie- und Wasserversorgung unter der Erde anschaulich abbildet. Der 3-D-Drucker ist mit seiner 20 Micron Schichtdicke in der Lage, detaillierte dreidimensionale Werkstücke aus unterschiedlichen Ausgangsmaterialien zu drucken und steht stellvertretend für eine bedeutendsten zukunftsweisenden Anwendungen der Digitalisierung.

Wilkens nach dem Besuch des Breitbandbus: “Unsere Mitglieder sehen in der Breitbandversorgung ein TOP-Zukunftsthema für den Standort Wolfsburg. Deshalb freuen wir als IHK uns über die Ausbaubemühungen als Teil der Initiative, #WolfsburgDigital.“ Kästner ergänzt: “Die Digitalisierung wird das Leben und Arbeiten verändern. Es ist spannend, viele der zukünftig möglichen Anwendungen im Breitbandmobil live erleben zu können und mit Menschen darüber ins Gespräch zu kommen.“

Neben Mohrs, Kästner und Wilkens sowie den Mitarbeitern des Infotrucks standen auch den Mitarbeitern der WOBCOM Rede und Antwort zu den praktischen Rahmenbedingungen des Breitbandausbaus in Wolfsburg.

Interessierte haben noch am morgigen Samstag die Möglichkeit, ein Stück digitaler Zukunft zu erleben. Der Breitbandtruck öffnet seine Türen auf dem Rathausplatz noch einmal am Samstag von 10 Uhr bis 14 Uhr.


Pressemitteilung vom 16.03.2017

Flächendeckendes Glasfasernetz

Stadt informiert über die Erschließung von „weißen Flecken“

Im Zuge der Initiative #WolfsburgDigital soll ein flächendeckendes Glasfasernetz im gesamten Stadtgebiet in Wolfsburg die Weichen für die digitale Zukunft stellen. Die Schaffung einer leistungsfähigen IT-Infrastruktur ist dabei die Grundvoraussetzung, um Wolfsburg zur digitalen Modellstadt zu entwickeln. Zwar gibt es laut einer umfangreichen Marktanalyse von 2015 in Wolfsburg nur noch sehr wenige mit Breitband unterversorgte Stadt- und Ortsteile, die so genannten „weißen Flecken“. Dennoch besteht Modernisierungsbedarf: „Immer neue, immer komplexere digitale Angebote entstehen, die enorme Datenmengen produzieren. Herkömmliche Kupferleitungen sind kaum in der Lage, diese zu transportieren“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Durch Glasfaser wird die Internetgeschwindigkeit um das 300-fache gesteigert, so dass das Senden und Empfangen von Daten erleichtert wird. Für den Glasfaserausbau wird das Stadtgebiet in 42 Teilbereiche unterteilt, die dann abschnittsweise erschlossen werden.

Drei Gebiete, die genannten „weißen Flecken“, wird die Stadt selbst mit einer eigenen Infrastruktur zuverlässig und zukunftssicher ausbauen. In Almke, in Teilen von Neindorf und im Ilkerbruch sollen ab dem Herbst 937 Haushalte und 81 Unternehmen an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger werden über die geplanten Vorhaben informiert. Darüber hinaus finden in den nächsten Wochen erste Ortsbegehungen statt. Unter der Voraussetzung, dass sich mindestens 50 % der Haushalte für einen Anschluss an das neue Netz entscheiden, wird der Ausbau vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit Fördermitteln im Rahmen der Breitbandförderrichtlinie des Bundes finanziert. Bewilligt sind 1,425 Millionen Euro, eine weitere Förderung des Landes Niedersachsen ist beantragt. Oberbürgermeister Klaus Mohrs verdeutlicht: „Der angestrebte Ausbau sowie die finanzielle Förderung sind von der Teilnahme der ansässigen Bürgerinnen und Bürger abhängig. Sollten wir es nicht schaffen, mindestens 50 % der Haushalte für einen Anschluss an das neue Netz zu begeistern, würde das Projekt nicht mehr umsetzbar sein. Ich hoffe jedoch, dass es nicht zu einem solchen Szenario kommt.“ Für die Ausführung der Maßnahmen hat die Stadtverwaltung ein Planungsbüro beauftragt. Vorgesehen ist, 32 Kilometer Leerrohre zu verlegen. Das soll unter anderem in einem Zuge mit dem Radwegeausbau an der Kreisstraße 114 und der Landesstraße 290 geschehen. Für die übrigen Gebiete haben sich die Stadtwerke Wolfsburg AG und die WOBCOM GmbH verantwortlich erklärt. Sie wollen bis Ende 2021 rund 80.000 Privathaushalte und Firmen an das stadtweite Netz anschließen.


Pressemitteilung der Stadtwerke Wolfsburg AG vom 21.02.2017

Oberbürgermeister und die Stadtwerke Wolfsburg AG informieren über Glasfaserausbau

OB und Stadtwerke informieren über Glasfaserausbau Zusammen mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs informierten die Stadtwerke Wolfsburg AG und die WOBCOM interessierte Bürgerinnen und Bürger am Dienstag im CongressPark zum Glasfaserausbau in Wolfsburg. Gemeinsam werden beide Gesellschaften in den kommenden Jahren ein flächendeckendes modernes Glasfasernetz für ganz Wolfsburg bereitstellen. Ziel ist es, die digitale Infrastruktur auszubauen und damit zukunftsfähig zu machen.

Der Start des Glasfaserausbaus erfolgt im April dieses Jahres in den Stadtteilen Laagberg und Tiergartenbreite. Der Gesamtausbau soll bis Ende 2021 mit Anschlüssen von rund 80.000 Gewerbeund Wohneinheiten abgeschlossen sein.

Mohrs hob den Stellenwert des Projektes für die Stadt hervor und machte deutlich, dass die Digitalisierung das Zukunftsthema schlechthin ist. Sie betreffe alle Lebens- und Arbeitsbereiche, von der industriellen Produktion und Landwirtschaft über die Energieversorgung, das Transportwesen, den Handel bis hin zu Politik, Bildung, Verwaltung, Gesundheit und gesellschaftlicher Kommunikation. Die Stadt Wolfsburg stehe daher vor der Herausforderung beste Rahmenbedingungen zu schaffen. „Zwei Ziele prägen unsere Anstrengung, Wolfsburg zur digitalen Modellstadt zu entwickeln: zum einen die Verbesserung der Lebensqualität durch neue, an den
Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger ausgerichtete, digitale Angebote, zum anderen die Zukunftssicherung unseres Wirtschaftsstandortes. Damit die Initiative #WolfsburgDigital ein Erfolg wird, braucht es schnelles Internet. Mit dem Ausbau eines stadtweiten Glasfasernetzes legen die Stadtwerke dafür die Basis.“

Auch Stadtwerke Vorstand Dr. Frank Kästner betonte die Bedeutung des Infrastrukturprojekts: „Die Digitalisierung wird das Leben und Arbeiten verändern. Regionen, die von dieser Entwicklung abgekoppelt sind, werden ins Hintertreffen geraten. Wolfsburg ist einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte unseres Landes und eine sehr lebenswerte Stadt. Diese Stellung wollen wir nicht verspielen. Mit dem Glasfaserausbau schaffen wir eine wichtige Voraussetzung, um auch weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben und einen guten Lebensstandard für die Einwohner zu sichern.“

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde es praktischer. Mitarbeiter der Unternehmensgruppe Stadtwerke informierten die Besucher über den Ablauf der Gebäudeerschließung mit Glasfaser: Die Stadtwerke bereiten jedes Haus für die Zukunft vor. Hierzu werden Leerrohre bis zum Gebäude verlegt. Um einen Anschluss zu erhalten, muss lediglich die Einwilligung gegeben werden, dass die Stadtwerke auf den jeweiligen Grundstücken das Mikrorohr verlegen dürfen, durch welches das
Glasfaserkabel führt. Dies geschieht durch einen sogenannten Grundstücknutzungsvertrag. Den Eigentümern entstehen dabei keine Kosten. Für jedes Gebäude das angeschlossen werden soll, wird straßenseitig eine eigene Glasfaser vom Hauptstrang abgezweigt. Die Zuleitung zum Gebäude erfolgt in der Regel durch eine Horizontalbohrung in rund 60 cm Tiefe. Vor jedem Anschluss eines Gebäudes an das Glasfasernetz erfolgt während eines Termins eine individuelle Planung mit dem
Eigentümer. Der Baubeginn wird mit dem Eigentümer nach Nennung eines voraussichtlichen Anschlusstermins abgestimmt.

Die ersten Spatenstiche erfolgen im Stadtteil Laagberg. Um das Ausmaß möglicher Einschränkungen möglichst gering zu halten und lokal zu begrenzen, wurde das Stadtgebiet in 42 Cluster aufgeteilt, die abschnittsweise erschlossen werden. „Ohne das Verlegen von Leerrohren und Leitungen können wir das Projekt nicht durchführen. Durch die Aufteilung in Bereiche werden wir das Ausmaß möglicher Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten aber begrenzen können“, erläuterte Kästner, der mit einer durchschnittlichen Bauphase von sieben Monaten pro Cluster rechnet. Alleine am Laagberg werden für die Erschließung von 965 Gebäuden rund acht Kilometer Leerrohr benötigt. Der Ablauf der Arbeiten erfolgt jeweils in fünf Schritten:

  1. Aufbau der Technikstandorte
  2. Aufbau der Kabelverteiler-Kästen
  3. Erstellung der Hauszuführung
  4. Erstellung der Tiefbau-Trassen
  5. Erstellung der Hausanschlüsse

Weitere Informationen erhalten Bürger bei der WOBCOM in der Porschestraße56b, unter Telefonnummer 05361 8911555 oder im Internet unter www.glasfasermadeinwolfsburg.de/www.wobcom.de


Pressemitteilung vom 31.11.2016

Aktuell: WOBCOM gibt erste Details der Ausbaupläne für Glasfaser-Netz bekannt

  • Arbeiten starten im ersten Quartal 2017
  • Bis 2022 schnelles Glasfaser-Netz in ganz Wolfsburg
  • Ca. 80.000 Gewerbe- und Wohneinheiten werden angeschlossen
  • Internetgeschwindigkeit kann um das 300-fache gesteigert werden

Gemeinsam mit ihrer Muttergesellschaft, der Stadtwerke Wolfsburg AG, baut das Telekommunikationsunternehmen WOBCOM GmbH ab Frühjahr 2017 ein flächendeckendes Glasfaser-Netz für Wolfsburg auf. Die Erschließung umfasst rund 80.000 Gewerbe- und Wohneinheiten in 16 Stadtteilen und Ortschaften. Die Arbeiten sollen bis Ende 2022 abgeschlossen sein.

Auf der Basis des bereits vorhandenen Netzes, wird die WOBCOM als Betreiber und Vermarkter nach und nach 42 Cluster (Stadtteile) mit einem Glasfaser-Netz überziehen. Die aktuellen Planungen sehen den Beginn der Erschließungsmaßnahmen für das Frühjahr 2017 vor. Den Anfang machen die Stadtteile Tiergartenbreite, Laagberg und Westhagen. Die Entwurfsplanungen für diese Bereiche sind bereits abgeschlossen. Derzeit befindet sich die WOBCOM in Detailabstimmungen mit der Stadt und den politischen Gremien und erarbeitet die Ausführungsplanung, die auch die Ausschreibung von Baumaßnahmen umfasst.

Internetgeschwindigkeit wird mit Glasfaser um das 300-fache gesteigert

Die Umstellung auf Glasfaser ermöglicht den Kunden den Zugang zu vielen Anwendungen wie z. B. „Smart Home“, „Smart Energy“ oder „Smart Health“. Allen Anwendungen ist eines gemein: Aufgrund ihrer Komplexität produzieren sie enorme Datenmengen. Herkömmliche Kupferleitungen sind kaum in der Lage, diese zu transportieren. Durch Glasfaser wird die Internetgeschwindigkeit um das 300- fache gesteigert. So können selbst große Datenmengen in kürzester Zeit von A nach B gesendet und empfangen werden. Eine flächendeckende Glasfaser-Infrastruktur zählt zu den Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Teilhabe an der Digitalisierung; ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, auch für Wolfsburg.

„Mit dem Glasfaser-Netz wollen wir beim Mega-Trend Digitalisierung von Anfang an ganz vorn dabei sein. Die WOBCOM startet dabei nicht bei Null: In Wolfsburg haben wir bereits einige Bereiche mit Glasfaser versorgt. Als Eigentümer der Energienetze haben wir Erfahrung mit der bereits vorhandenen Infrastruktur – ein bedeutender Vorteil gegenüber ortsfremden Firmen, die sich weniger stark für die Stadtentwicklung engagieren wollen oder können“, erläutert Stadtwerke Vorstand und WOBCOM Geschäftsführer Dr. Frank Kästner und ergänzt: „Natürlich ist das Projekt ein Kraftakt. Für die Zukunft der Stadt ist dieser jedoch unumgänglich. Für die Stadtwerke und die WOBCOM bedeutet dies hohe Investitionskosten und die Einwohner und Besucher Wolfsburgs müssen sich auf einige Baustellen mehr einstellen. Dies erfordert Geduld. Wir sind uns jedoch sicher, dass sich diese für das Leben und Arbeiten in Wolfsburg und der Region auszahlen wird.“

Die hohe Wichtigkeit des Ausbauprojekts für den Wohn- und Wirtschaftsstandort unterstreicht auch Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Welche Bedeutung die zunehmende Digitalisierung für das Arbeits-  und Lebensumfeld jedes Einzelnen hat, ist vielen Bürgerinnen und Bürgern heute noch gar nicht bewusst. Digitalisierte Prozesse verändern die Wirtschaft, die Mobilität, das Gesundheitswesen, die Bildung, die Kultur, aber natürlich auch den Alltag in den Privathaushalten. Es wird unsere Aufgabe sein aufzuzeigen, wie wir alle von der Digitalisierung profitieren können. Zunächst allerdings müssen wir die digitale Infrastruktur in unserer Stadt für unseren Strukturwandel vorbereiten. Ich bin froh, dass wir mit den Stadtwerken Wolfsburg und der WOBCOM zwei zuverlässige Partner an unserer Seite haben.“


Um ein attraktiver Standort für Wohnen und Wirtschaften zu bleiben, hat die Stadt Wolfsburg im letzten Jahr den NGA-Masterplan entwickelt. In dem Masterplan geht es um die Breitbandnetze für den Datenaustausch der nächsten Generation, die in den nächsten Jahren zusammen mit den Stadtwerken Wolfsburg AG entstehen sollen. Aktuell verfügt Wolfsburg über ein gutes Netz. Die Gewerbegebiete sind sogar bereits mit schnellen Glasfaserverbindungen versorgt.

Die zu übertragende Datenmenge nimmt jedoch stetig zu: Im Internet werden neben Texten und Bildern immer häufiger auch Videos sowie komplexe Anwendungen hoch- und heruntergeladen und sogar hochauflösende Fernsehsendungen live übertragen. Im Internet der Dinge werden immer mehr Geräte von der Heizung über den Drucker bis hin zu Maschinen in Fabriken mittels Datenübertragung gesteuert. Auch damit viele Menschen gleichzeitig über kabellose Internetverbindungen (mobiles Netz und öffentliches WLAN) Daten austauschen können, braucht es die Übertragungsleistung eines Glasfasernetzes.

Glasfasernetze für unterversorgte Bereiche und die neuen Stadtquartiere

In einem ersten Schritt möchte die Stadt Wolfsburg die unterversorgten Bereiche am Rande des Stadtgebiets an das Glasfasernetz anbinden, sobald Fördergelder des Bundes und des Landes Niedersachsen bewilligt werden. Dies betrifft beispielsweise Almke, Teile von Neindorf oder den Ilkerbruch in Fallersleben (inklusive der Mülldeponie). Die Häuser in den neuen Stadtquartieren, die im Süd-Osten Wolfsburgs entstehen (Hellwinkel, Steimker Gärten und Nordsteimke-Hehlingen) und viele weitere Bauprojekte, werden von Beginn an mit entsprechender Infrastruktur ausgestattet.

Ziel des Masterplans: Ein flächendeckendes Gigabitnetz

Das Ziel ist ein Glasfasernetz mit einer Übertragungsrate von mehr als einem Gigabit pro Sekunde, an das nahezu alle Gebäude und Haushalte in Wolfsburg angeschlossen sind. Das entspricht der vielfachen Leistung des momentanen 50-Megabit-Standards, den die Bundesrepublik Deutschland forciert. Den Ausbau der Bestandsgebiete werden die Stadtwerke Wolfsburg AG gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen, der Telekommunikationsdienstleisterin WOBCOM GmbH,  schrittweise ab 2017 eigenwirtschaftlich realisieren. Bis annähernd alle Haushalte in Wolfsburg an das Glasfasernetz angeschlossen sind, kann es aber bis zu zehn Jahre dauern.

Chancen für den Standort Wolfsburg

Der Aufbau einer hoch leistungsfähigen digitalen Infrastruktur wird Wolfsburg als attraktiven Wirtschafts- und Wohnstandort stärken. Die Stadt bedient den zu erwartenden Mehrbedarf an Datenübertragungen von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen. „Smarte“ Lösungen für alle Lebensbereiche, von der Verwaltung über die Mobilität bis hin zur Energie- und Gesundheitsversorgung, können sich entwickeln. Arbeitsvorgänge können flexibler gestaltet werden, indem Menschen viele Arbeiten unabhängig von ihrem Aufenthaltsort, zum Beispiel auch von Zuhause aus, erledigen können. So bieten sich neue Möglichkeiten etwa für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Ansiedlung insbesondere von Forschungseinrichtungen, innovativen Unternehmen und Zukunftsbranchen wird begünstigt.